Profilschule Inklusion

Profilschule Inklusion

Das Motto unserer Schule „So viel Verschiedenes unter einem Dach – und doch ein Haus für alle“ verpflichtet uns, jedem Kind gerecht zu werden und es bestmöglich nach seinen individuellen Bedürfnissen zu unterrichten und zu fördern.

Seit mehr als 10 Jahren arbeiten wir deshalb eng mit der Greta-Fischer-Schule zusammen.

Im Schuljahr 2015/16 wurde uns das Prädikat „Schule mit dem Schulprofil Inklusion“ verliehen.

Kinder aus unserem Schulsprengel, welche sonderpädagogischen Förderbedarf aufweisen, sind in den Klassen integriert. Sie werden durch Sonderpädagoginnen und einer Grundschullehrkraft mit langjähriger Erfahrung unterstützt.

Unsere inklusiven Entwicklungsziele lauten:

1. Förderung und Unterstützung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf durch innere und äußere Differenzierung.

2. Weiterentwicklung eines inklusiven Unterrichts durch Einbeziehung sonderpädagogischer Elemente.

3. Weiterer Ausbau eines Hilfsnetzwerkes zur Koordination begleitender Unterstützungsmaßnahmen.

Die Ansprechpartner in Sachen Inklusion an unserer Schule sind Frau Nekolla und Frau Birk von der Greta-Fischer-Schule und die Schulleiterin Frau Noha.

 

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNGEN:

Nr. 398 vom 12.10.2015

AKTUALISIERTE FASSUNG: 32 Schulen erhalten Urkunde "Schule mit dem Schulprofil Inklusion" - Kultusminister Spaenle und Ministerialdirigent Graf würdigen Engagement der Lehrkräfte


MÜNCHEN. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Ministerialdirigent Stefan Graf händigten heute in München den Schulleitungen von 32 Schulen aus allen Teilen Bayerns die Urkunde „Schule mit dem Schulprofil Inklusion“ aus. „Die bayerischen Profilschulen unterstützen vorbildlich das gemeinsame Lernen und Leben von jungen Menschen mit und
ohne sonderpädagogischen Förderbedarf“, betonte Kultusminister Spaenle. Er hob dabei vor allem das große Engagement der Lehrkräfte hervor: „Mit ihrem Einsatz tragen unsere Lehrkräfte wesentlich dazu bei, dass das Miteinander an den Schulen gelingen kann.“ Unter den nun 212 Profilschulen sind auch Förderzentren. Mit 100 weiteren Lehrerplanstellen zum Schuljahr 2015/16 stellt Bayern nunmehr 500 Lehrerplanstellen für die Umsetzung der Inklusion zur Verfügung. Zum kommenden Schuljahr sind weitere 100 Stellen eingeplant. Der Freistaat unterstützt die Lehrkräfte durch Fortbildung: Es werden bayernweit zahlreiche Fortbildungen zum Thema Inklusion angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte an den einzelnen Schularten zugeschnitten sind. Das Thema Inklusion ist auch verpflichtender Studien- und Prüfungsinhalt für Studierende aller Lehrämter. Der Freistaat stellt in Kooperation mit den Kommunen zudem ein flächendeckendes Beratungsangebot zur Verfügung. Im Schuljahr 2015/2016 bieten an 73 Standorten, und damit an rund 20 Standorten mehr als im vergangenen Schuljahr, Lehrkräfte von Grund-, Mittel- und Förderschulen schulartübergreifend Inklusionsberatung an den Staatlichen Schulämtern an. Sie sind mit der Eingliederungshilfe und den kommunalen Schulaufwandsträgern im Dialog und helfen Eltern, ein möglichst passgenaues Schulangebot für ihr Kind zu finden. Bewährte Beratungsangebote bestehen zudem an den neun staatlichen Schulberatungsstellen und an vielen Förderschulen.

Inklusion in Bayern – Vielfalt der Angebote

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist eine zentrale Herausforderung des bayerischen Schulwesens. Dabei stehen in Bayern die Schülerinnen und Schüler mit ihrem konkreten Förderbedarf im Mittelpunkt. Der Freistaat setzt daher bei der Umsetzung von Inklusion neben besonderen Profilschulen auf eine Vielfalt der Angebote inklusiven Unterrichts. Die Förderzentren spielen als Lernorte und Kompetenzzentren weiterhin eine wichtige Rolle. Im vergangenen Schuljahr besuchten in Bayern rund 20.000 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Unterricht an einer Regelschule. Dazu kommen rund 2.000 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Förderschulen, die nach dem
Partnerklassenkonzept oder in der offenen Klasse der Förderschule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet werden.

Fotos der Veranstaltung können ab ca. 17 Uhr kostenfrei unter diesem Link heruntergeladen werden:
http://steffen-leiprecht.de/download/ (Kennwort: kumpr)

Carolin Völk, Sprecherin, Tel. 089 2186 2526


Die neuen Schulen mit dem Schulprofil Inklusion im Schuljahr 2015/16:


Oberbayern:
Privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung der Lebenshilfe Freising e.V., Freising
Franz-Liszt-Mittelschule, Waldkraiburg
Grundschule Dachau-Ost
Grundschule Tutzing
Johannes-Neuhäusler-Schule, Förderzentrum, Schönbrunn
Mittelschule Geretsried
Mittelschule Grassau
Mittelschule Miesbach
Mittelschule Pfaffenhofen an der Ilm
Mittelschule St. Rupert, Freilassing
Samuel-Heinicke-Schule, Fachoberschule zur sonderpädagogischen Förderung, München
Wilhelm-Löhe-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Traunreut

Niederbayern:
Mittelschule Ergolding
Mittelschule Landau an der Isar
St.-Notker-Schule, Förderzentrum, Deggendorf

Oberpfalz:
Grundschule Mitterdorf
Otto-Wels-Mittelschule Mitterteich
Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule, Vohenstrauß

Oberfranken:
Förderzentrum Fassoldshof, Mainleus
Mauritiusschule, Förderzentrum Ahorn
Staatliche Realschule Pegnitz

Mittelfranken:
Dillenberg-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Cadolzburg
Privates Förderzentrum, Förderschwerpunkt Sehen, Blindenanstalt Nürnberg e.V., Nürnberg
Grundschule Lichtenau

Unterfranken:
Dr.-Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule, Erlenbach am Main
Edmund-Grom-Grundschule Hohenroth
Graf-zu-Bentheim-Schule, Würzburg
Mittelschule Mellrichstadt
St.-Kilian-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Marktheidenfeld-Lohr

Schwaben:
Grundschule Leipheim
Grundschule Mering Ambérieustraße, Mering
Robert-Schumann-Mittelschule, Sankt Mang

 

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